Geschichte der Szene

 

Riesige Soundsysteme, laute Töne und hämmernde Bässe sind Typisch für die elektronische Musikrichtung Techno. Sie wird vorwiegend synthetisch hergestellt und in bekannten Clubs wie zum Beispiel das E-Werk in Berlin aufgelegt. Diese Musik entstand Mitte bis Ende der 1980er Jahre und entwickelte sich schnell zu einer Jugendkultur. Bekannte Künstler dieser Zeit waren unter anderem Kraftwerk, Giorgio Moroder und Yellow Mmiarge. Da Techno nicht mit bisher bekannten Instrumenten erzeugt werden konnte, galt es zunächst die technischen Aspekte zu überwinden. Heute wird vorwiegend mit Computerporgrammen gearbeitet, die den Interpreten fordern verschiedenste gespeicherte Melodien zu einem harmoischen Lied zu verarbeiten. Das allseits bekannte scratchen, zu deutsch kratzen, hatte bis Ende der 1970er Jahre seine Wurzeln fest in der Hip-Hop-Szene verankert. Nach und nach wurde das Prinzip auf die elektronische Musik übertragen. Um erfolgreich zu „kratzen“, wird eine bestimmte Schallplatte auf einen Plattenspieler aufgelegt und mit den Händen hin und herbewegt um die typischen Töne zu erzeugen. Mit Hilfe von Mischpulten werden diese dann zu einem Lied Vereinigt, zu dem viele hundert Menschen ihre Tanzkünste unter Beweis stellen. Im laufe der Jahre haben sich daraus viele nicht nur unterschiedliche sondern auch ähnliche Musikrichtungen entwickelt. Darunter befinden sich unter anderem House, Trance, Hardcore, Hardstle, Schranz, Rave, Drum and Bass und neuerdings auch Dubstep.